Die Konsequenzen einer historisch gewachsenen, wenig konsolidierten IT-Landschaft zeigen sich an mehreren Stellen:
Verfügbarkeit und Geschäftskontinuität. Wenn im Schnitt nur rund drei Tage Pufferzeit ohne zentrale Cloud-Anwendungen bestehen, entscheidet die eigene Vorsorge darüber, ob ein Ausfall eine Unannehmlichkeit oder eine existenzielle Krise wird.
Kosten. Heterogene Systemlandschaften verursachen doppelte Wertungsaufwände, Lizenzkosten für Parallesysteme und Integrationsaufwand, der bei einer konsolidierten Plattform entfiele.
Sicherheit. Je mehr unterschiedliche Systeme im Einsatz sind, desto größer die Angriffsfläche. Und desto schwieriger ist es, den Überblick über Patch-Stände und Zugriffsrechte zu behalten.
Skalierbarkeit. Eine unübersichtliche Systemlandschaft verlangsamt jedes neue Vorhaben: Bevor eine neue Anwendung eingeführt werden kann, muss erst geklärt werden, wie sie sich in die bestehende Landschaft einfügt.
Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen, die genau wissen, welche Prozesse wie stark von welcher Plattform abhängen, können gezielter investieren und schneller auf Marktveränderungen reagieren als Unternehmen, die zunächst ihre eigene Systemlandschaft entschlüsseln müssen.
Aus der STRATIQ-Projekterfahrung: Bei einem weltweit tätigen Handelsunternehmen zeigte das Assessment eine über Jahre gewachsene, kaum dokumentierte Systemlandschaft über mehrere Landesgesellschaften hinweg, mit Abhängigkeiten, die zuvor niemand vollständig überblickte. Im Zuge der anschließenden Konsolidierung wurden redundante und riskante Systeme zusammengeführt beziehungsweise abgelöst. Das zuvor bestehende Ausfallrisiko wurde dadurch vollständig eliminiert, gleichzeitig sanken die laufenden IT-Kosten spürbar.